Amphibienschutz
Zum Schutz von Kröten, Fröschen,
Unken und anderen Amphibien.

Die interessante Welt der Amphibien

Amphibienschutz

Die Amphibien gehören zu den Wirbeltieren und sind damit wechselwarm. Ihre Körpertemperatur ist eng mit der Umgebungstemperatur verbunden. Da ihre Körpertemperatur von der Sonne abhängig ist, halten sie in der kalten Jahreszeit Winterruhe.

Für einen sinnvollen Amphibienschutz ist es wichtig, entsprechende Unterschlupfmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, da ihr Lebensraum zunehmend kleiner wird.

Natürliche Möglichkeiten sind Wurzelbereiche der Bäume, kleine Löcher im Boden oder Felsspalten sowie Hohlräume unter Steinplatten. Im heimischen Garten haben Sie die Möglichkeit, aktiv zum Amphibienschutz beizutragen, wenn Sie in einer ruhigen Ecke totes Holz oder ausreichend Zweige liegen lassen. Manche Amphibien, wie zum Beispiel Frösche bevorzugen den Bodenschlamm ihrer Laichgewässer.

Unterschiedliche Arten der Amphibien

Amphibien werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt. Dazu gehören die Schleichenlurche, Froschlurche und Schwanzlurche. Wer sich für den Amphibienschutz einsetzen möchte, sollte sich damit ein wenig auseinandersetzen. Auch wenn alle Lurche an das Wasser gebunden sind, haben sie unterschiedliche Lebensweisen. Danach richtet sich der sinnvolle Amphibienschutz.

Die Ernährung der Amphibien

Amphibien sind mit ihrer Ernährung anspruchslos. Bevorzugt fressen sie Schnecken, Würmer, Insekten oder kleine Gliedertiere. Wenn Sie in Ihrem Garten zum Amphibienschutz ein Biotop für Amphibien anlegen, werden diese sich bedanken, indem sie ungeliebte Insekten vertilgen.

Auf dem Land und im Wasser zu Hause

Um mit Ihrem Biotop zum Amphibienschutz beizutragen, sollten Sie wissen, dass fast alle Amphibien ihr Leben im Wasser beginnen. Ihre wasserdurchlässige Haut zwingt sie dazu, in der Nähe von Feuchtbiotopen zu bleiben. Gleichzeitig ist ihre Haut ein guter Schutz vor Fressfeinden.

Sie können Ihre Haut mit giftigem Schleim überziehen oder Sie tragen einen Schutzschild in einer Warnfarbe mit sich. Typische Schutzfärbungen finden sich beim Feuersalamander oder der Gelbbauchunke.

Die verschiedenen Lurche

Am häufigsten sind Froschlurche, zu denen unsere Frösche und Kröten zählen. Viele kennen ihre Jungtiere als Kaulquappen, die im Wasser leben. Im Laufe ihrer Entwicklung verlassen Sie das Wasser, kommen aber zur Fortpflanzung zurück.

Schwanzlurche, zu denen der Feuersalamander gehört, gibt es bei uns nicht so oft. Während die Feuersalamander warme Fels- oder Wandspalten bevorzugen, leben andere Schwanzlurche ständig im Wasser.

Die Lurche sind daran zu erkennen, dass ihre vier Beine ungefähr gleich groß sind. Beim Springen wird man sie nicht beobachten können. In der Regel laufen sie. Im Vergleich zum Froschlurch haben sie bedeutend mehr Rückenwirbel. Sie lieben allgemein das gemäßigte Klima. Inzwischen sind sie so selten, dass Ihnen beim Amphibienschutz besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden sollte.

Noch seltener sind die Schleichenlurche, die wie Regenwürmer aussehen. Sie können nicht gut sehen und lediglich hell und dunkel unterscheiden. Beheimatet sind sie in den Tropen oder Subtropen. Unser Klima ist für sie nicht geeignet.